Ein Autounfall ist kein sehr seltenes Ereignis. Auf Deutschlands Straßen gab es 2016 knapp 2,6 Millionen Unfälle. Da jeder Verkehrsteilnehmer in einen Unfall verwickelt sein kann, ist es wichtig, sich gedanklich auf einen solchen Fall vorzubereiten. Dann ist es einfacher Ruhe zu bewahren und das Richtige zu tun, obwohl der Stress in einer solchen Situation immer sehr hoch ist. Fehler die aufgrund Panik und hektischem Verhalten gemacht werden, sind hinterher immer schwer zu beheben.

Verhalten am Unfallort

Ist ein Unfall passiert ist der Selbstschutz die wichtigste Maßnahme. Beim Auto muss sofort die Warnblinkanlage eingeschaltet und beim Verlassen des Auto die Rettungsweste angelegt werden. Der nächste Schritt ist die Absicherung der Unfallstelle durch das Aufstellen von Warndreiecken und Warnung der anderen Verkehrsteilnehmer. Gibt es Verletzte oder gar Tote muss sofort der Rettungsdienst gerufen und Erste Hilfe geleistet werden. Handelt es sich nur um Sachschäden, ist es dennoch empfehlenswert die Polizei zu rufen, um den Unfall aufnehmen zu lassen.

Unfallaufnahme und Beweissicherung

Unabhängig davon, ob die Polizei hinzugezogen wird, müssen die Daten der am Unfall beteiligten Personen sowie eventueller Zeugen notiert werden. Dazu gehören die vollständigen Name, die Adresse und Telefonnummer, das Fahrzeug Kennzeichen sowie die Versicherung und die Versicherungsnummer. Spätestens wenn man sich an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wenden muss sind vollständige Daten und Notizen zur Rekonstruktion des Unfalls eine große Hilfe. Sinnvoll ist es daher auch immer, Fotos vom Unfall und den entstandenen Schäden zu machen. Wenn möglich sollten auch bereits an der Unfallstelle Schadensbericht und Unfallskizze angefertigt werden. Der Bericht kann, falls es gewollt ist, von den Unfallbeteiligten unterschrieben werden.

Eigene Interessen wahren

Wenn die Unfallaufnahme abgeschlossen und die Unfallstelle geräumt ist, muss sofort die Versicherung informiert werden. Zur Durchsetzung der eigenen Interessen sollte man sich auch gleich an an einen Anwalt für Verkehrsrecht wenden. Damit wird sichergestellt, dass die eigenen Interessen gegenüber dem Unfallgegner und der Versicherung gewahrt werden.

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